Jungedliche Erwachsene

Werden die Kiefergelenke und Zähne falsch belastet, kann das in jedem Alter unerwünschte Folgen haben.

Jahrelang andauernde Fehlfunktionen führen nicht selten zu Beschwerden wie Migräne, Rückenschmerzen oder Tinnitus. Zahnwanderungen, die Fehlstellungen nach sich ziehen, können den Zahnerhalt bedrohen. Eine kieferorthopädische Behandlung kann deshalb sowohl aus ästhetischen Gründen als auch als prophylaktische Maßnahme oder als Vorbereitung zur Eingliederung eines festen Zahnersatzes sinnvoll oder sogar notwendig sein. Auch als Erwachsener sind Sie nicht zu alt für eine kieferorthopädische Behandlung, denn Zahn- und Kieferfehlstellungen können in jedem Alter korrigiert werden.

Behandlung

Die kieferorthopädische Behandlung Jugendlicher und Erwachsener unterscheidet sich von der Behandlung im Kindes- und frühen Jugendalter insofern, als dass funktionskieferorthopädische Maßnahmen, die das Wachstum des Kiefers nutzen, nicht mehr möglich sind. Stellungskorrekturen können mit sogenannten Alignern z.B. von Invisalign®, durchsichtigen Schienen, die sich herausnehmen lassen oder mit einem festsitzenden Multibracket-System vorgenommen werden. Hier gibt es verschiedene Systeme (z.B High-Tech-Ästhetik-Brackets, oder individuelle Lingualbrackets), die höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht werden.

Mit dem sogenannten Herbstscharnier (benannt nach seinem Entwickler Ernst Herbst) ist auch nach dem Wachstumsgipfel die Einstellung des Unterkiefers möglich. Der Oberkiefer lässt sich zum Beispiel mit einer GNE (Gaumennahterweiterung) erweitern. Auf Grund des bereits abgeschlossenen Wachstums erfolgt dies manchmal in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Kieferchirurgen.

An jede Behandlung mit einer festen Zahnspange oder mit bestimmten Schienen, schließt sich die sogenannte Retentionsphase (lat. retentio = Zurückhalten) an. Mit Hilfe eines Positioners werden die Zähne, die zunächst noch leicht beweglich sind, während der Schlussphase der kieferorthopädischen Behandlung in die angestrebte Position begleitet und anschließend mittels eines festsitzenden Spezialretainers dort stabilisiert. Dieser sehr feine Draht, der fest auf die Innenseiten der Frontzähne geklebt wird, sollte keine „Verblockungen“ der Zähne verursachen, um nicht den Cranio-Sacralen Rhythmus des Schädels zu blockieren.

Migräne- oder Kopfschmerzpatienten, Tinnituspatienten und Patienten mit Kiefergelenkknacken kann mit einer speziellen Schienentherapie (COPA) geholfen werden. Solch eine Behandlung wird meist von Osteopathen begleitet. Ob sich an die neue Kieferposition und Bißhöhe eine kieferorthopädische Behandlung anschließt oder eine prothetische Lösung angestrebt wird, wird im Arzt-Patientengespräch individuell erörtert.

Kosten und Kostentransparenz

  • Gerne erstellen wir Ihnen nach einer umfangreichen Diagnostik einen Therapieplan mit allen anfallenden Kosten. Dieser wird vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse oder Versicherung eingereicht und die Kostenübernahme geklärt. Denn wir legen großen Wert auf eine adäquate Kostentransparenz.

Leistungen für Jugendliche/Erwachsene

Schienentherapie bei CMD

Eine individuell angefertigte Spezialschiene bringt den Kiefer in die ideale Biss-Situation.

Mehr Informationen >

Ästhetische Kieferorthopädie

Jede Zahnkorrektur ist mit unsichtbaren Zahnspangen möglich.

Mehr Informationen >

Präprothetische Kieferorthopädie

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Kieferorthopäde garantiert ein gutes Ergebnis.

Mehr Informationen >

Kieferorthopädie nach Parodontaltherapie

Zahnverschiebungen nach einer Parodontaltherapie lassen sich wieder korrigieren.

Mehr Informationen >

Kieferorthopädisch-Kieferchirugische Kombinationsbehandlungen

Bei komplexen Behandlungen arbeiten wir seit Jahren mit sehr erfahrenen Chirurgen zusammen.

Mehr Informationen >

Sport- /Mundschutz

Schützen Sie durch einen Sport-/Mundschutz in verschiedenen Dicken und Farben Ihre Zähne.

Mehr Informationen >