Eine gesunde Kieferentwicklung beginnt früh – und genau hier setzt die Behandlung mit mykie® an. In unserer Praxis von Dr. Heike Siekmann in Bielefeld nutzen wir dieses innovative Therapiekonzept, um Fehlentwicklungen des Kiefers bei Kindern frühzeitig zu erkennen und schonend zu korrigieren.
Was ist mykie®?
mykie® steht für ein ganzheitliches, funktionsorientiertes Behandlungssystem in der Kieferorthopädie. Im Mittelpunkt steht nicht die reine Zahnkorrektur, sondern die Ursache von Fehlentwicklungen: ein Ungleichgewicht der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich.
Denn häufig gilt: Aus einer gestörten Funktion folgt ein gestörtes Wachstum, das wiederrum zu einem zu kleinen Kiefer und damit zu schiefen Zähnen führt.
Mykie® setzt genau hier an und lenkt das Wachstum in die richtige Richtung.
Früh behandeln statt später korrigieren
Die Therapie richtet sich an Kinder im Grundschulalter – eine Phase, in der sich das Kieferwachstum besonders gut beeinflussen lässt. Ziel ist es, frühzeitig …
- Platz für alle bleibenden Zähne zu schaffen.
- Fehlentwicklungen zu vermeiden.
- spätere aufwendige Behandlungen zu reduzieren oder ganz zu verhindern.
In vielen Fällen werden so feste Zahnspangen oder Zahnextraktionen überflüssig.
Ursachen erkennen und gezielt verändern
Im Fokus stehen sogenannte „Habits“, also ungünstige Gewohnheiten wie z. B. Mundatmung, falsche Zungenlage oder fehlerhaftes Schlucken. Diese beeinflussen das Wachstum oft stärker als genetische Faktoren. Durch gezielte Übungen und funktionelle Behandlungsgeräte werden sie abtrainiert und die gesunde Kieferentwicklung und Zungenlage gefördert.
Die Behandlung ist klar strukturiert:
- Aktivphase: ca. 1,5 Jahre (monatliche Termine, 30 – 60 Min.)
- Nachhaltigkeitsphase: ca. 1 Jahr (alle 6 – 8 Wochen, 15 – 30 Min.)
Ganzheitlich und interdisziplinär: Ein wichtiger Bestandteil des Mykie®-Konzepts ist die Zusammenarbeit mit der Logopädie. Denn nur im Zusammenspiel von Funktion und Muskulatur kann sich der Kiefer optimal entwickeln.
mykie®-Schnelltest für Eltern
Mit diesem kurzen Schnelltest erfahren Sie, ob bei Ihrem Kind Anzeichen für eine Fehlentwicklung von Kiefer und Atmung vorliegen. Beantworten Sie bereits wenige Fragen mit „Ja“ sollten Sie sich bei uns melden, um sich zur eine kieferorthopädische Frühbehandlung beraten zu lassen.
Atmet Ihr Kind häufig durch den Mund – tagsüber oder nachts?
Bei einer dauerhaften Mundatmung legt sich die Zunge nicht an den Gaumen an. Das Wachstum findet mehr nach unten und hinten statt, sodass es häufig zu einem zurückliegenden Unterkiefer und einem langen Gesicht kommt.
Sind die Lippen Ihres Kindes meist geöffnet? Hat es Mühe, die Lippen zu schließen?
Geschlossene Lippen sind wichtig für die richtige Zungenlage. Im Ruhezustand sollte sich die Zunge am Gaumen befinden. Schließen die Lippen nicht richtig, liegt die Zunge insbesondere beim Schlucken meist an den Vorderzähne und verschiebt diese im Laufe der Zeit.
Hat Ihr Kind häufig eine verstopfte Nase, Allergien oder Asthma?
Viele Kinder, die häufig eine verstopfte Nase hatten, haben es sich angewöhnt, durch den Mund zu atmen. Die Zunge liegt so im Unterkiefer statt oben am Gaumen und kann ihre Aufgabe als Wachstumsstimulator des Oberkiefers nicht erfüllen. In der Folge wächst dieser nicht in die Breite, sodass nicht alles Zähne genügend Platz haben. Schiefe Zähne sind vorprogrammiert.
Schnarcht Ihr Kind?
Schnarchen kann ein Hinweis auf verengte Atemwege und eine nicht optimale Kieferentwicklung sein. Es sollte dringend die Ursache für das Schnarchen ermittelt und behoben werden.
Fallen Ihnen Zahnfehlstellungen bei Ihrem Kind auf?
Zum Beispiel schiefe Zähne, vorstehende Schneidezähne, fehlende Lücken im Milchgebiss oder gibt es bereits diagnostizierte Fehlstellungen?
Bestehen Angewohnheiten wie Daumenlutschen, Schnullergebrauch oder Zähneknirschen?
Solche Habits können – wenn sie über das zweite Lebensjahr hinausgehen – das Wachstum von Kiefer und Zähnen nachhaltig beeinflussen. Hier sollte frühzeitig eine Abgewöhnung erfolgen.
Lispelt Ihr Kind?
Eine auffällige Aussprache kann auf eine falsche Zungenlage hinweisen, die sich auch auf die Zahnstellung auswirkt. Alles, was sich nicht von alleine „verwächst“ sollte behandelt kieferorthopädisch/logopädisch behandelt werden.
Jetzt einen Beratungstermin vereinbaren
Je früher mögliche Fehlentwicklungen erkannt werden, desto sanfter und nachhaltiger können wir eingreifen. Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis in Bielefeld.
Sie erreichen uns telefonisch (0521) 9674670 oder online.